Starke Produkte. Starker Service. Aus der Region.
Mit der c-ton®-Technologie werden 100 % der Emissionen aus Produktion und Betoneinsatzstoffen inklusive des Zements ausgeglichen.*

Innovation trifft Betonstein
Als erster Hersteller setzen wir die c-ton®-Technologie ein und entfernen über eine Kohlenstoffspeichertechnologie dauerhaft CO₂ aus der Atmosphäre.
Durch den Einsatz einer innovativen Kohlenstoffsenken-Technologie werden genauso viele CO2-Emissionen ausgeglichen, wie durch die Produktion und die Betoneinsatzstoffe entstehen.* Der Ausgleich erfolgt ausschließlich durch eine dauerhafte Kohlenstoffbindung im Produkt und nicht durch den Ankauf externer CO2-Zertifikate.
Die c-ton®-Betonsteine bieten moderne und kreative Lösungen für den Garten- und Landschaftsbau und stehen ihren Referenzprodukten in Sachen Verarbeitbarkeit, Belastbarkeit und Dauerhaftigkeit in nichts nach.
Sie erfüllen alle Normvorgaben und sind am Ende ihrer Produktlebensdauer wie ihre Referenzprodukte zu 100 % recyclingfähig und z. B. als mineralische Gesteinskörnung wiederverwertbar.
*bezogen auf GWP-total, Module A1–A3. Der Nachweis erfolgt per Ökobilanz nach ISO 14040/44, DIN EN 15804 und ISO 14067:2019
AUSGEZEICHNETE INNOVATION
Unser erster c-ton®-Stein, der c-ton® Quadro, ist direkt im Jahr seiner Markteinführung Finalist beim deutschen Nachhaltigkeitspreis in der Kategorie Produkte geworden. Inzwischen sind viele unserer Produkte in c-ton®-Qualität verfügbar.

Die C-ton®-Technologie
Basis des innovativen Zusatzstoffes ist ein Additiv auf Basis von technischem Kohlenstoff. Dieser wird aus biogenen Reststoffströmen, wie z. B. Waldrestholz gewonnen. Pflanzen und Bäume nehmen während der Photosynthese CO2 aus der Luft auf und speichern den Kohlenstoff (C).
In einem speziellen Pyrolyseverfahren wird der Kohlenstoff in eine feste Form gebracht und durch die c-ton®-Technologie für die Einbringung in Betonsteinen optimiert.
Bei der Einbringung in die Betonmatrix wird der Kohlenstoff fixiert und damit verhindert, dass der über die Photosynthese in Pflanzen gebundene Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre gelangt.
Der Kohlenstoff geht keine (neue) Bindung mit Sauerstoff ein, deswegen spricht man auch von CO₂-Senken oder CO₂-Speichern. Selbst am Ende des Produktlebenszyklus und nach dem Recycling bleibt der Kohlenstoff fest gebunden.
Die c-ton®-Technologie wurde in einer Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit mit Partnern gemeinsam entwickelt. Die AHE Verbundsteine Betonwaren GmbH ist der erste Hersteller, der die innovative Technologie fest im Sortiment verankert hat.

Nachhaltigkeit auch auf Industrieflächen
Auch unseren Supra Radial gibt es in c-ton®-Qualität. Das patentierte Verbundsystem ist besonders stabil und hält höchsten Belastungen wie Rangier- und Staplerverkehr stand. Die Längsachsen der Steine stehen wechselseitig senkrecht zueinander. Jeder große Stein berührt acht Nachbarsteine und absorbiert damit die Brems-, Radial- und Anfahrkräfte in optimaler Weise.
Findet der Emissionsausgleich durch den Ankauf von Zertifikaten statt?
Der Ausgleich findet innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette statt, ohne externe Kompensation. Die für die c-ton®-Produkte ausgestellten Carbon-Removal-Zertifikate (CO₂-Zertifikate) werden nicht in den CO₂-Zertifikat-Handel gegeben, sondern stillgelegt (Insetting) um die CO₂-Neutralität der Produkte zu gewährleisten. So wird die Verifizierung der CO₂-Senke garantiert, eine Doppelzählung verhindert und c-ton®-Produkte können als CO₂-neutrale Produkte an den Kunden übergegeben werden.
Wie wird die CO₂-Neutralität nachgewiesen?
Über eine qualifizierte Ökobilanz (LCA) nach ISO 14040/44 und DIN EN 15894, unter Beachtung von ISO 14067:2019, haben wir den Nachweis der CO₂-Neutralität (bezogen auf GWP-total, Module A1–A3 -Treibhausgasemissionen aus Produktion und Betoneinsatzstoffen) erbracht. In einer Ökobilanz werden die ermittelten Werte standardisiert zusammengefasst und dokumentiert, um die Umweltauswirkungen von Produkten und deren ökologischen Fußabdruck transparent darzustellen. Sie bilden eine wichtige Grundlage für die Nachhaltigkeitsbewertung von Bauwerken, z. B. bei Bauvorhaben mit erhöhten CO₂-Anforderungen.
Was sind Negativ-Emissions-Technologien?
Um die weltweiten Klimaziele zu erreichen, braucht es neben massiver Emissionsreduktion auch Technologien, die aktiv CO₂ aus der Atmosphäre entziehen. Die c-ton®-Technologie ist eine sogenannte Carbon Removal Technologie. Wir kompensieren verbleibende Emissionen nicht durch externe Zertifikate, sondern gleichen sie durch den Einsatz eines innovativen Rohstoffs innerhalb der eigenen Wertschöpfungskette aus. Ein digitaler Prozess sorgt für Transparenz von der Herstellung des Additivs bis zur Einbringung in unsere Betonwaren.
Können c-ton®-Betonsteine auf Nachhaltigkeitsziele einzahlen?
c-ton®-Betonwaren können auf kommunale Nachhaltigkeitsstrategien einzahlen und können Maßgaben zur CO₂-Ersparnis für Stadtplaner, Architekten und Bauherren erfüllen. Auch die CSC-Platin Zertifizierung kann z.B. bei Gebäudezertifizierungen Punkte bringen.
Aktuelle Normen wie z. B. die EN 15804 gehen davon aus, dass biogenen Kohlenstoff im Produkt z.B. aus Verpackung oder Holzbaustoffen am Ende des Produktlebenszyklus wieder CO₂ freisetzen. Dass der technische Kohlenstoff in den c-ton®-Produkten jedoch eine dauerhafte Bindung mit der Betonmatrix eingeht gebunden bleibt, kann von den Normen derzeit nicht abgebildet werden. Deswegen beziehen wir uns bei unseren Aussagen zum Bilanzrahmen auf die Herstellungsphase (Module A1-A3) ein.
Reduktion vor Ausgleich
Dem Emissionsausgleich gehen umfassende Maßnahmen zur Emissionsreduktion voraus, so dass wir lediglich die unvermeidbaren Restemissionen durch die c-ton®-Technologie ausgleichen.
