Starke Produkte. Starker Service. Aus der Region.
Hier finden Sie Hinweise zu Untergrund, Verlegung und Reinigung Ihrer neuen Außenflächen.

Technische Hinweise
Unsere Betonprodukte zeichnen sich durch höchste Qualität und Langlebigkeit aus. Damit Sie lange Freude an Ihrer Anlage haben und die Funktionalität – zum Beispiel bei versickerungsfähigen Flächen – dauerhaft erhalten bleibt, sind eine fachgerechte Verlegung und Pflege entscheidend.
Bei Fragen stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Ob kompetente Fachberatung, individuelle Farbwünsche oder maßgeschneiderte Sonderanfertigungen: Wir sind für Sie da und begleiten Ihr Projekt bis zur perfekten Umsetzung.
ALLGEMEINE HINWEISE
FARBABWEICHUNGEN UND FARBWIRKUNGEN
Die Basis von Betonprodukten bilden natürliche Rohstoffe wie Kies, Sand und Wasser. Zusammen mit Zement, Zusatzmitteln und Farben erstellen wir für jedes Format individuelle Rezepturen. Durch die natürlichen Zuschlagstoffe können dabei Farbschwankungen entstehen, die den Gebrauchswert der Steine aber in keiner Weise beeinträchtigen und sogar das natürliche Farbbild insbesondere bei den Mischfarben unterstreichen. Mögliche Unterschiede in der Helligkeit werden durch den Witterungseinfluss und die Benutzung der Steine in der Regel schnell ausgeglichen.
Bei Nachlieferungen kann es vorkommen, dass die Farben pro Produktionscharge variieren. Wir empfehlen, die Gesamtmenge für eine Fläche in einer Gesamtbestellung und Lieferung abzurufen.
Um ein einheitliches Farb- und Strukturbild der Gesamtfläche zu erreichen (insbesondere bei Mischfarben), sollten beim Verlegen immer Steine aus mehreren Paketen und innerhalb der Pakete aus unterschiedlichen Lagen verwendet werden.
REINIGUNG UND PFLEGE
Außenflächen sind nicht nur besonderen Belastungen durch Witterung ausgesetzt. Auch Belastungen durch die Nutzung der Flächen können das Aussehen der Steine mit der Zeit beeinträchtigen.
Viele Verschmutzungen verschwinden mit der Zeit von allein wieder. Auch ein regelmäßiges Abfegen der Fläche insbesondere nach Schnee- oder Laubfall hilft, die Farben brillant zu halten und beugt Fleckenbildung vor.
Achten Sie bei der Grundreinigung darauf, dass Sie die Fläche zuerst in trockenem Zustand einmal abkehren, bevor Sie Wasser und ggf. Reiniger verwenden.
Bei fetthaltigen Flecken, Getränken und Beeren heißt es schnell sein: Am besten mit einem feuchten Tuch direkt entfernen und mit klarem Wasser nachspülen, bevor die Flecken tief in die Steinstruktur eindringen können.
Wenn nach dem Winter, nach Grillfesten oder Geburtstagsfeiern Besen und Wasser nicht mehr ausreichen, um hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen, können spezielle Pflegemittel Abhilfe schaffen.
Achten Sie beim Einsatz von Reinigungsmitteln unbedingt auf die Gebrauchsanweisungen der jeweiligen Produkte und, insbesondere bei versickerungsfähigen Flächen, auch auf die Eignung für den jeweiligen Untergrund.
AUSBLÜHUNGEN DURCH KALKABLAGERUNGEN
Gelegentlich können Ausblühungen in Form von weißen Flecken auf den Steinen vorkommen. Sie treten häufiger bei neuen Betonprodukten auf durch Kalk, der bei Regen und Feuchtigkeit aus der Steinoberfläche austritt. Bei natürlicher Bewitterung und normaler Beanspruchung verschwinden die Ausblühungen in der Regel von allein wieder. Gerade bei dunklen Oberflächen sind sie deutlicher sichtbar und können mit speziellen Mitteln, Wasser und Bürste entfernt werden.
Die Güte und Funktionalität der Steine bleiben hiervon unberührt. Ausblühungen stellen nach den einschlägigen technischen Regeln keinen Mangel dar.
QUALITÄTSKONTROLLEN UND NORMEN
Unsere Produkte entsprechen den Anforderungen der einschlägigen DIN-EN-Normen. Sie unterliegen einer werkseigenen Produktionskontrolle und werden zusätzlich durch externe Güteschutzorganisationen überwacht.
Normen und Richtlinien, denen unsere Produkte entsprechen:
DIN EN 1338 Pflastersteine aus Beton
DIN EN 1339 Platten aus Beton
DIN EN 1340 Bordsteine aus Beton
DIN EN 13198 Betonfertigteile – Straßenmöbel und Gartengestaltungselemente
BGB-RiNGB Bund-Güteschutz-Beton-Richtlinie „Nicht genormte Betonprodukte“
WEITERE NORMEN UND REGELUNGEN
Für die Planung und Ausführung bei Betonpflasterverlegung sind grundsätzlich die folgenden technischen Regeln zu beachten:
1. Erdbau und Tragschichten
- ZTV E-StB: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau
- ZTV T-StB: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Tragschichten im Straßenbau
- DIN EN 13285: Anforderungen an ungebundene Gemische (z. B. Frostschutzschichten)
2. Pflasterdecken und Plattenbeläge
- ZTV P-StB: Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für den Bau von Pflasterdecken, Plattenbelägen und Einfassungen
- TL Pflaster-StB: Technische Lieferbedingungen für Bauprodukte zur Herstellung von Pflasterdecken, Plattenbelägen und Einfassungen
- M FP 1: Merkblatt für Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen (hilfreich für Planung und Ausführung)
- DIN EN 18318: Internationaler Standard für die Ausführung von Pflasterdecken und Plattenbelägen
3. Baustoffe und Bauteile
- TL Gestein-StB: Technische Lieferbedingungen für Gesteinskörnungen im Straßenbau
- DIN 483: Anforderungen und Prüfverfahren für Bordsteine aus Beton
4. Planungsgrundlagen
- RStO: Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen. (Erläutert, wie dick die einzelnen Schichten bei welcher Belastung sein müssen)
BESONDERHEITEN BEI VERSICKERUNGSFÄHIGEN FLÄCHEN
Bei versickerungsfähigen Flächen sollten Sie Reiniger verwenden, die biologisch abbaubar und gesundheitlich unbedenklich sind, da Überreste ins Grundwasser gelangen können.
Alle unsere Betonartikel sind gemäß Prüfungen frost- und tausalzbeständig. Wir empfehlen, bei versickerungsfähigen Flächen kein Streusalz oder feinkörniges Material (insbesondere Sand) zu verwenden, da diese die Fugen verstopfen und die Versickerungsfähigkeit beeinträchtigen können.
Siehe auch unsere Hinwiese für versickerungsfähige Pflastersysteme
BEDARFSBERECHNUNG UND ANLIEFERUNG
Bei der Bedarfsermittlung werden auch die notwendigen Fugen mit eingerechnet. Die Steine werden so geliefert, dass die bestellte Fläche unter Einhaltung des Rastermaßes und der Normfugenbreite belegt werden kann.
Erfolgt die Auslieferung kippfähiger Ware (Rumpelpflaster), so ist Kippbruch von bis zu 3 % der Liefermenge technisch unvermeidbar (bei Entladung mit Abladekränen o.ä. bis zu 1,5 %).
LAGERUNG
Wir empfehlen, lange Lagerzeiten zu vermeiden und die Steine zeitnah nach Lieferung zu verbauen, um Verfärbungen und Ausblühungen durch Witterungseinwirkungen zu vermeiden. Ebenfalls sollte das Fugenmaterial nicht auf den Steinen oder der Steinfläche gelagert werden.
VERLEGEHINWEISE
UNTERGRUND / UNTERBAU
Vor dem Einbringen einer Trag- bzw. Frostschutzschicht muss geprüft werden, ob der Untergrund (der natürliche Boden) tragfähig ist. Wenn er locker ist oder aus aufgeschüttetem Material besteht, muss der Boden entweder ausgetauscht, aufgefüllt (Unterbau) oder mit einem geeigneten Rüttler intensiv verdichtet werden. Zum Erreichen der straßenbautechnischen Anforderungen muss der Untergrund / Unterbau den Anforderungen der ZTV E-StB (Zusätzliche technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Erdarbeiten im Straßenbau) entsprechen.

TRAGSCHICHT
Ausgehend von einem ausreichend tragfähigen Untergrund muss die anschließend einzubauende Tragschicht eine Stärke von mindestens 25 cm aufweisen. Planen Sie also mind. 30 – 35 cm von dem Untergrund (auch Planum genannt) bis zur späteren Pflasteroberkante ein. Als Tragschicht eignet sich am besten ein frostsicheres, kornabgestuftes Mineralstoffgemisch aus gebrochenem Natursteinmaterial der Körnung 0 – 32 mm bzw. 0 – 45 mm. Die Tragschicht muss vollständig durch Rütteln verdichtet werden, damit nachträgliche Setzungen unter Verkehrsbelastungen vermieden werden. Sie ist mit einem Mindestgefälle von 2 bis 2,5 % anzulegen, damit Regenwasser abfließen kann. Das Gefälle versickerungsfähiger Flächen kann geringer ausfallen als bei herkömmlichen Pflasterflächen.
Achtung: Das Gefälle führt bei Zufahrten und Terrassen stets vom Haus weg oder in Richtung der Drainage. Es gelten hier die Anforderungen der ZTV T-StB.
RANDEINFASSUNGEN
Auch auf eine geeignete Begrenzung der Fläche sollten Sie achten. Die Pflasterflächen sollten grundsätzlich „eingespannt“ werden, damit sie nicht seitlich ausbrechen können. Für eine stabile Randeinfassung eignen sich Betonstützen, Bord- bzw. Rasenbordsteine oder auch Mauersteine. Hinweis: Verlegen Sie Randeinfassungen und Flächensteine immer gleichzeitig.
Abziehen des Pflasterbettes mithilfe einer Richtlatte
Das Pflasterbett dient dazu, zulässige Toleranzen der Pflastersteinhöhen auszugleichen. Die Dicke des Bettes sollte in verdichtetem Zustand 3 – 5 cm betragen. Aufgrund ihrer Wasserdurchlässigkeit sind ungebundene Bettungsmaterialien, wie Sand oder ein Brechsand-Splitt-Gemisch der Körnung 0 – 5 mm, am besten geeignet. Entscheidend ist, dass das Pflasterbett gleichmäßig abgezogen wird. Dazu eignet sich eine Richtlatte, die über zwei Stangen oder Kanthölzer als Schienen geführt wird. Nach dem Abziehen darf die Fläche nicht mehr befahren oder betreten werden.

VERLEGUNG
Nachdem der Unterbau verdichtet, die Tragschicht und das Pflasterbett hergestellt sind, können Sie mit der Verlegung der Steine beginnen. Pflastersteine müssen höhen-, winkel- und fluchtgerecht mit einer Fugenbreite von 3 – 5 mm verlegt werden. Bei Steinen über 10 cm / über 12 cm Stärke wird eine Fugenbreite von 5 – 8 mm empfohlen. Hilfreich dabei ist eine Schnur oder Richtlatte, um die Flucht der Steinreihen kontrollieren zu können. Achten Sie darauf, dass die verlegten Steine sich nicht berühren, damit es nicht zu Kantenabplatzungen kommen kann. Um ein einheitliches Farb- und Strukturbild der Gesamtfläche zu erreichen, sind beim Verlegen immer Steine aus mehreren Paketen und innerhalb der Pakete aus mehreren Lagen gleichzeitig zu verarbeiten.
Vorsicht: Steine mit sichtbaren Mängeln dürfen nicht verlegt werden
Tipp: Verlegen Sie erst alle Steine, die nicht geschnitten werden müssen. Dadurch entsteht schnell eine geschlossene Fläche und der Bedarf an Zuschnitten an den Randbereichen lässt sich besser planen.
Das passende Verlegemuster verleiht Ihrer Fläche nicht nur eine individuelle Optik, sondern sorgt auch für die gewünschte Stabilität. Während einfache Muster leicht zu verlegen sind, bieten komplexere Verbände oft eine höhere Belastbarkeit für befahrbare Bereiche. Grundsätzlich gilt, diagonal zur Fahrtrichtung verlegte Flächen verteilen die Lasten, die auf den Stein wirken am besten. Das kann z. B. der Fischgrätverband.
Mit verschiedenen Steinfarben lassen sich zudem zusätzliche Akzente setzen. Wir haben Ihnen auf unseren Produktseiten die gängigsten Varianten zusammengestellt.
HINweis für die MASCHINELLE VERLEGUNG
Bei maschineller Verlegung dienen die Abstandhalter der Steine der automatischen Fugeneinhaltung. Sind die Steine in die Verlegeklammer eingespannt, wird der Raum zwischen den Steinen durch die Abstandhalter bestimmt. Die Abstandhalter und das Entfernen der Verlegeklammer bewirken dann automatisch die Vergrößerung der Pflasterfuge auf das erforderliche Maß. Anschließend sollte ein gleichmäßiger Fugenverlauf der Steine durch ausreichendes Schnüren und Ausrichten der Steinlage sichergestellt werden

FUGEN / VERFUGUNG
Auch die Fugen sind nicht nur ein optisches Detail der gepflasterten Fläche. Eine vollständige Verfüllung der Fugen ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine dauerhafte und funktionsfähige Pflasterfläche.
- Fugen sorgen für die erforderliche Elastizität und stellen das notwendige Tragverhalten der Fläche sicher.
- Fugen dienen dazu, eine gleichmäßige und dauerhafte Übertragung der statischen und dynamischen Lasten auf die angrenzenden Steine zu verteilen.
- Das Fugenmaterial fixiert die Steine zur Vermeidung von horizontalen Verschiebungen.
- Fugen gleichen unvermeidbare Maßtoleranzen bezüglich der Steinlängen und -breiten aus.
FÜLLMATERIAL
Das Fugenmaterial sollte farblich an den Oberflächenbelag angepasst werden, insbesondere helle Oberflächen können von zu dunklem Fugenmaterial verfärbt oder verschmutzt werden.
Generell gilt, das überschüssige Material direkt nach der Verfugung zu entfernen, um Kratzer beim Abrütteln und Verkrustungen z. B. durch Vermischung mit Regen zu vermeiden.
Wichtig: Immer schräg zum Fugenverlauf abkehren! So bleibt der Sand in der Fuge und die Fläche wird beim Rütteln optimal stabilisiert.
Als Fugenmaterial dienen Baustoffgemische in den Körnungen 0 – 2 mm, 0 – 4 mm und 0 – 5 mm. Idealerweise wird für die Bettung und die Fugenfüllung der gleiche Baustoff verwendet. Dadurch wird verhindert, dass z. B. Fugenmaterial mit geringerer Körnung in die Bettung abwandert (Filterstabilität).
Die Fugen sollten kontinuierlich mit dem Verlegen der Pflastersteine gefüllt werden.
Nicht gefüllte Flächen dürfen nicht abgerüttelt werden.
Hinweis: bei der Verfugung von gealterten / gerumpelten Betonsteinen wird empfohlen, Fugensand zu verwenden, der fest wird. Fester Fugensand verhindert bei gerumpelten Steinen u.a. das Auswaschen der unregelmäßigen Fugen. Zudem stabilisiert er die Fläche dauerhaft, während die natürliche Antik-Optik der Steine ohne losen Sand erhalten bleibt.
ABSTANDHALTER
Unsere angeformten Abstandhalter an den Steinen unterstützen dabei, ein genaues und dauerhaft stabiles Fugenbild zu schaffen. Sie verhindern das Aneinanderstoßen der Steine und damit das Abplatzen von Kanten insbesondere beim Transport. Sie geben aber nicht automatisch das Fugenmaß an und sind kein Maßstab für die erforderliche Fugenbreite.

ABRÜTTELN
Pflastersteine
Vor dem ersten Rüttelvorgang muss die Fläche unbedingt trocken und sauber gefegt sein, um Kratzer und Verunreinigungen der neuen Pflasterfläche zu vermeiden. Gerüttelt wird von den Rändern zur Mitte und diagonal zur Verlegerichtung. Bei schmalen Formaten mit großem Unterschied zwischen Breite und Länge empfehlen wir, nur in Längsrichtung abzurütteln. Das Rüttlergewicht muss auf die Steinstärke abgestimmt sein. Empfohlen werden leichte Flächenrüttler mit Plattengleitvorrichtung (Kunststoffschürze).
Platten
Ob und wie Platten abgerüttelt werden können, hängt unter anderem von Untergrund, Unterbau, Oberbau und Gefälle der Fläche ab. Eine allgemein verbindliche Aussage ist daher nicht möglich. Als Richtwert gilt: Wenn Platten abgerüttelt werden, dann nur mit einem leichten Rollenrüttler bis maximal 90 kg. In manchen Fällen ist eine Verdichtung nur mit dem Gummihammer möglich.
Hinweis: Für die Produkte Camino Nuevo und Piazza wird ein Rollenrüttler empfohlen
FUGENSCHLUSS UND ENDREINIGUNG
Nach der Verlegung sollte die Fläche sauber abgespült und restliches Fugenmaterial entfernt werden. Durch das Einschlämmen eines feinkörnigen Brechsands können die Festigkeit und die Widerstandsfähigkeit der Fugenfüllung erhöht werden. Auch hier ist darauf zu achten, dass das zum Einschlämmen verwendete Material nicht zu Verfärbungen der Steinoberfläche führt.
BESONDERHEITEN BEI VERSICKERUNGSFÄHIGEN PFLASTERSYSTEMEN
Damit unsere Ökosteine mit Rasen- oder Dränfugen sowie Steinformate mit Dränkammern ihre Versickerungsleistung erreichen, müssen sie fachgerecht verlegt werden. Entscheidend ist der richtige Aufbau der Fläche: Planum, Trag- und Bettungsschicht müssen ausreichend wasserdurchlässig sein, und Fugen- und Bettungsmaterial müssen filterstabil aufeinander abgestimmt sein. Um einen Wasserstau auf der Bettung zu vermeiden, sollte für Fugen und Bettung die gleiche Gesteinskörnung verwendet werden.
Bei versickerungsfähigen Flächen soll das Regenwasser versickern, statt oberflächlich abzufließen. Das Gefälle ist daher gesondert zu planen und kann geringer ausfallen als bei herkömmlichen Pflasterflächen. Das Fugenmaterial ist zudem auf die Fugenbreite abzustimmen; geeignet sind in der Regel Hartgesteinssplitte der Körnung 1–3 mm oder 2–5 mm mit hoher Sickerfähigkeit. Auch das abschließende Einkehren muss mit wasserdurchlässigem Fugenmaterial erfolgen; Sand ist dafür ungeeignet, da er die Fugen zusetzt. Die angegebenen Versickerungswerte wurden im Prüfaufbau mit Basaltsplitt 1–3 mm als Fugenfüllung ermittelt. Abweichende Materialien oder Aufbauten können zu anderen Werten führen.
Durch Ablagerungen in den Fugen kann die Versickerungsleistung mit der Zeit abnehmen; regelmäßige Pflege hilft, sie zu erhalten. Prüfzeugnisse finden Sie auf unseren Produktseiten zu dem jeweiligen Produkt.
